Posted by admin at 24 November 2010

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Der Sozialstaat nutzt vor allen Dingen Interessensgruppen: Zuvorderst
natürlich der politischen Klasse, aber auch staatlich Bediensteten
oder durch den Staat Begünstigten (z.B. mit dem Staat auf irgendeine
Weise verbandelten Unternehmen) und nicht zuletzt Verbänden
(Unternehmerverbände, Gewerkschaften etc.), sowie halbstaatlichen
Schutzgelderpressern wie der IHK oder GEZ.

Und den Bürgern, da er keine weiten Teile der Bevölkerung komplett
verarmen lässt. Dadurch würde die Kriminalität erheblich Steigen.
Ein Großteil derjenigen, die momentan auf den Staat zum
Lebensunterhalt angewiesen sind, wurden durch diesen überhaupt erst
in diese Lage gebracht. Das ist eine ganz einfach Rechnung, wenn
jemand in Deutschland, sagen wir mal 24.000 Euro im Jahr an Gehalt
benötigt (und daher auch zu Recht nicht bereit ist, für weniger zu
arbeiten, wie von bestimmten Verbänden immer wieder gerne geforder),
um damit halbwegs über die Runden zu kommen, in anderen Ländern, in
denen der Staat weniger vom Gehalt einbehält, und ich rede hier nicht
von Billiglohnländern, aber nur z.B. 16.000 Euro, dann ist klar, wo
Arbeitsplätze entstehen.
Aber bitte erkläre mir, wie du auf GEZ oder IHK im Zusammenhang mit
dem Sozialstaat kommst? Auch kann ich keinen Nutzen für die anderen
Sowohl IHK und GEZ sind vollkommen sinnlose bürokratische Apparate.
Das Geld, das in solche Systeme gesteckt wird, sollte lieber im
Portemonnaie der Bürger verbleiben.
Interessengruppen sehen (ausgenommen Politiker, welche sich
profilieren können, oder (wie die Regierung Kohl) durch Zuwanderer
Stimmen kaufen kann).
Es gibt auch viele browserspiele , die frauen deutlich ansprechen.
Unternehmen profitieren vom Sozialstaat z.B. durch Frühverrentung und
Subventionen.
Das staatlich garantierte System der ‘Tarifautonomie’ führt ebenfalls
dazu, dass es reichlich Funktionäre auf beiden Seiten des
Tarifverhandlungstisches gibt, die von der Allgemeinheit alimentiert
werden und sich normalerweise eine produktive Arbeit suchen müssten.
Weiterhin geht es z.B. Im Gesundheitswesen zu einem großen Teil
darum, die Bedürfnisse von Krankenkassen, Apotheken, Ärzten und
Pharmaindustrie und nicht etwa die des Patienten zu befriedigen.
Allein durch diesen gigantischen Kropf an Verwaltung und damit
einhergehender Bürokratie werden Milliarden verschwendet. Aber was
wird getan? Nicht etwa darüber nachgedacht, in den Verwaltungsetagen
der Krankenkassen zusammenzustreichen, nein, da muss natürlich der
Bürger in Form von Praxisgebühr und anderem Schnickschnack ran.
Oder nehmen wir mal die Bundesagentur für Arbeit, ein aufgeblähter
Apparat, der mehrheitlich dazu dient, ihre Mitarbeiter zu
beschäftigen und nicht etwa den Arbeitlosen zu helfen.
Muss ich noch mehr Beispiele nennen?

Posted by admin at 1 November 2010

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… wenn etwas möglich wird was zuvor nicht oder nur zu schwer möglich war, dann wird da nunmal ein neuer Bedarf “erzeugt”. Wenn wir keine Autos hätten, würden wir auch mit dem ÖPNV, dem Rad, zu Fuß oder aufm Gaul in die Arbeit fahren, auch wieder das gleiche in Grün. Und wenn es um das beknackte Auto geht, dann setzt der Verstand in Deutschland leider komplett aus. Bevor man beim Auto -wo sowohl technisch, als auch im Nutzungsverhalten das größte Sparpotential ist- zu sparen beginnt, friert die eher Hölle ein! Der Flugverkehr hat einen Anteil von weniger als 10% am Erdölverbrauch (wenn ich da noch richtig informiert bin.) Die Petrochemische Industrie verbraucht 6% des Erdöls. Schiffsverkehr verbraucht 6% des Erdöls 21% des Eröls werden in Heizungsanlagen verbrannt Und abgesehen von Kleinzeug (Kühlschmierstoffe, Teer usw.) geht der große Rest in den Straßenverkehr. Mal nüchtern darüber nachgedacht, wo es Sinn macht den Rotstift im Lebensstil anzusetzen … und es geht bei dem Rotstift den ich meine nicht ums sparen, sondern ums verzichten! Die Rush-Hour auf den Straßen, also der Weg zum und vom Arbeitsplatz ist ja wohl des Schwachsinns Gipfel. Wenn man es nichtmal schafft, eine Wegstrecke die man zwei mal an ca. 220 Tagen im Jahr zu ganz bestimmten zurücklegt, mit einem Massenverkehrsmittel zu substituieren, dann will man schlichtweg nicht. Und klar, was man es bei *alltäglichen* Dingen nicht hinbekommt, muß man anderen, die es auch noch mit außerordentlichen Dingen hinbekommen madig machen … Sind denn alle am Stammtisch echt so verblödet, daß sie ganz unreflektiert jeden Scheiß nachplappern, den irgendeine Lobbygruppe in die Welt setzt … ja nee, ist klar, wenn es darum geht Autos nach CO2-Emissionen zu bestuern, dann muß man ganz viel über den ach so schlimmen Flugverkehr wettern, das lenkt ab … und hält sich auch noch “ewig” …
Schmierstoffe von Knittel

Posted by admin at 25 October 2010

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Das mit den Kombigeräten ist eigentlich ganz einfach; ich versuche es Ihnen mal so zu erklären daß auch Sie es verstehen. Bitten Sie Ihre Frau doch einfach mal Ihnen den Küchenherd zu zeigen. Dies ist sehr wahrcheinlich ein Kombigerät, da es oben über induktions Kochplatten verfügt (das sind diese runden Dinger die heiß werden, also nicht anfassen!), und darunter ein sog. Backofen. Oben macht man z.B. Kartoffeln und Schnitzel, unten kann man (sogar gleichzeitig, wenn man möchte) z.B. Kuchen backen. Ihre Frau kann Ihnen das sicherlich mal vorführen wenn sie lieb darum bitten. Das mit den Kombiplayern ist genauso einfach: anstatt sich fragen zu müssen ob man eine Disc in dem vorhandenen Player überhaupt abspielen kann braucht man sich mit einem Kombi- Player diese Frage nicht mehr stellen — die Disc läuft einfach. Das ist sogar noch einfacher als mit dem Indukions Geäten — da könnten sie ja tatsächlich die Pfanne mit dem Schnitzel mit den Backofen stellen oder die Kuchenform auf die runden Platten. Das ist falsch, aber der Herd gibt auch keine Fehlermeldung. Bei einem Kombiplayer ist es einfacher; man legt einfach die Disk in die einzige vorhandene Schublade ein und es funktioniert, falls sie sie nicht versehentlich auf dem Kopf liegend eingelegt haben. Ich denke wenn Sie sich so einen Kombiplayer mal anschauen werden sie es auch hinbekommen. Viel Spaß, und geben sie beim ersten Fehlversuch nicht gleich auf.

Posted by admin at 4 October 2010

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Bohrt doch mal ein Loch ein paar Kilometer tief in die Erde und schon habt ihr eine Energiequelle bis zum Sanktnimmerleinstag (Erdwärme) – warum wird in diese Richtung nicht geforscht??? Diese Lösung wäre Umweltfreundlich und nach Entwicklung der Technologie und dem Bau der Kraftwerke fast ohne laufende Kosten. Wobei warscheinlich im letzteren der Grund steckt warum daran nicht geforscht wird – welche Firma ist schon daran interessiert etwas zu bauen, das keine sündteuren Folgekosten für den Käufer und damit Einnahmen für die Firma in der Zukunft produziert?!?! Das heise Wasser aus dieser Tiefe ist normal ziemlich salzhaltig (kommt aus dem Gestein) und folglich sehr korrosiv. Das hat schon mal signifikante Betriebskosten zur Folge. Was den Umweltschutz betrifft so werden mit dem Wasser aus dieser Tiefe auch radioaktive Stoffe (gelöst) mit nach oben gebracht. Man muss daher sehr darauf achten dass ein Erdwärmekraftwerk nicht zu viele radiaktive Stoffe in die Umwelt abgibt (z.b. Radon). So habe ich davon gehört, dass ein Erdwärmekraftwerk auf Island ein wesentlicher Emittent von radioaktiven Stoffen in die Atmosphäre ist. Insofern sind da für den Umweltschutz diesbezügliche Gegenmaßnahmen notwendig. So einfach ist es halt leider doch nicht mit den Umweltschutz. Auch recht merkwürdig finde ich, daß keine Wasserkraftwerke mehr gebaut werden – hier bei mir im Ort gibt’s nen kleinen Fluss, der an einer Stelle genug Höhenunterschied hat, aber die Planungen sind schnell wieder eingestellt worden. Eben wieder dasselbe Problem – so ein Wasserkraftwerk hält gut und Gerne mal 50 bis 100 Jahre Nun das dürfte auch an den Umweltauflagen und den Widerständen von Umwelt- schützern liegen. So ein Wasserkraftwerk verändert den bisherigen Flußlauf (schützenswertes Biotop), zusätzlich werden Fischwanderungen blockiert (man braucht deshalb dann Fischtreppen – was ich für durchaus angebracht halte). Das schlimme dürften aber nicht einige Umweltauflagen an sich sein, sondern sehr langwierige Genehmigungsverfahren + potentiell große Widerstände in der Öffentlichkeit. Das erhöht die Baukosten wesentlich (manchmal wird auch der Bau total verhindert durch Auflagen und Verbote) so dass die Betriebsgewinne die Kapitalkosten nicht mehr decken. Nach meiner Kenntnis ist es durchaus interessant ein (kleines) Wasserkraftwerk zu errichten wenn bereits entsprechende Nutzungsrechte vorhanden sind (alte Mühle oder ähnliches), aber die Errichtung einer völlig neuen Anlage meist kaum durchsetzbar. Meines wissens wurde in Schweden auch der Bau von Wasserkraftwerken aus Umweltschutzgründen blockiert, die man eigentlich als Alternative zu Kernkraftwerken geplant hatte. Übrigens, für energiekonzerne gibt es nichts interessanteres als ein Kraftwerk das lange hält und kaum Betriebskosten hat, sofern sich die Baukosten im Rahmen halten. Denn soetwas würde über lange Zeit Gewinne liefern. Man verdient sehr gut an einem Wasserkraftwerk sofern die Bau- + Kapitalkosten abgeschrieben sind und das Kraftwerk dann immer noch über lange Zeit Strom liefert bei geringen Betriebskosten. Soetwas baut ein Energiekozern gerne – sofern die Baukosten (incl. Genehmigung, Auflagen und Untersagungsrisiko) nicht zu hoch sind. Und da dürfte folglich eben das Problem liegen.

Posted by admin at 18 August 2010

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Hallo, ich habe eine erheiternde Anekdote zum Thema Kriegsschiffe und Faltschilder gefunden. Wirklich entzückend. Also, als Japan und die USA im Krieg waren, gab es viele Luft- und Wasserschlachten. Jeder der beiden Kontrahenten hatte riesige Kriegsschiffe aufgebaut, um möglichst großen Schaden beim Feind anrichten zu können. Das lustige ist, dass früher, in der Zeit des zweiten Weltkrieges, oftmals Faltschilder an Schiffen angebracht waren, um den Namen zu vermitteln. Heute ist es so, dass der Name gut sichtbar an das Schiff geschrieben wird, was auch sinnvoller ist. Nun, wieder zur Faltschild Anekdote. Japan hatte gerade einen Kampfkreuzer, die ,,Hanakewa” entsandt, um ein amerikanisches Kriegsschiff mit dem Namen ,,Glory” zu orten und zu zerstören. Die Glory hatte nur ein einziges Faltschild (hier klicken), dass den Namen anzeigte. Nun, als die Matrosen der Glory das übermächtige Kampfschiff der Japaner näher kommen sahen, entsandten sie schnell einen Glücklichen, der das Faltschild abschrauben und stattdessen den Namen des Schiffes mit Lack auf die Seite schreiben soll. Er entfernte das Faltschild mit der Aufschrift ,,Glory”, warf es ins Wasser und schrieb ,,Tokyo”. So konnten die Amerikaner mit dem Faltschild ganz einfach passieren.

Posted by admin at 14 June 2010

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Wer interveniert denn eigentlich gegen Kriegsschiffe mit amomarem Antrieb?
Gerade bei Kriegsschiffen finde ich es extrem fahrlässig grössere
Mengen strahlendes MAterial zu verwenden.
Gerade bei Kriegschiffen muss man doch damit rechnen dass es in
kriegerischer Handlung beschädigt wird.

Also schon aus Kostengründen werden Reaktoren nur dort verwendet, wo
es keine Alternative gibt (U-Boote(Unabhänigkeit von der Ausenluft),
Flugzeugträger(Größer als ein Zelt). Die USA haben außerdem 12 (?) nukleare Kreuzer, das Programm wurde aber eingestellt. Bei den Russen bin ich
mir nicht so sicher, ob sie außer den 4 Eisbrechern der Lenin-Klasse
weitere nuklear getriebene Schiffe haben (Kreutzer der
Kirow-Klasse?).
Also die Reaktoren sind gekapsel (Strahlenschutz) und zentral
gelegen, dieses schützt (eher geht das Schiff unter). Z.B. bei der
USS Trasher (4000m tief) ist der Reaktor intakt. In den Reaktoren ist
eine Kernspaltung nur dann möglich, wenn der Moderator dest. Wasser
ist. Mit Seewasser funktionieren sie nicht.

Posted by admin at 2 June 2010

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Wie bitte? Meiner Erinnerung nach war der Irak schon immer nach Ethnien geteilt: die Kurden bekamen Giftgas, die Schiiten Bombenteppiche, die Sunniten die Macht. Ahm… Kurden jetzt auch eine Religion, oder Sunniten eine Ethnie? Schiiten vielleicht etwas dazwischen? Na los, Meister, die Welt hängt an Deinen Lippen. Klär sie auf, Du Weltmeister im Welterklären! Ja sind die denn vom Himmel gefallen, die Religiösen? Was denn sonst. Du weißt doch sonst alles und das steht sogar im Koran. Wie? Kennste nicht? Sind die Kurden denn nun Sunniten oder Schiiten? Erzähl! Ach, die gab es vorher nicht? Was gab es denn wohl in Afghanistan, als das Land noch eine friedliche säkulare Republik war, und zwar eine ziemlich sozialistischem, oder doch eine kommunistische? Was sagt denn Lenin über den Unterschied oder über Religionen? Dann gab es auch keine Orthodoxen in Russland während der Sowjetzeit? Köpfen die auch Ausländer oder warum fragst Du? Konntest ja wohl nicht ahnen, dass ich Dich zur Vorgeschichte im Irak oder in Adfganiastan frage. Reden wir mal Tacheles: Bevor z. B. in Afghanistan Extremisten wie Rabbani oder Karzei mit US-Mitteln fanatische Muslim-Kader aufgebaut haben, schienen den Studenten dort Marx und Lenin in Sachen Religion wichtiger als Mohammed. Jetzt könnten wir aber ruhug wieder auf den Irak und die offenen Fragen zurückkommen. Was ist denn nun mit den Kurden? Keine Sozialisten in Dland während der Nazizeit? Welche denn jetzt, die von den nationalradikalen Politclowns der SPD, die heute vergessenen Quichottes von der USPD oder die National-Sozialisten? Zwei davon gab es ja nun irgendwie gar nicht wirklich, bloß welche? Wer nicht an der Macht oder voll damit beschäftigt ist, die Unterdrückung durch eine Gewaltherrschaft zu überleben, den gibt es nicht. Tolle Analyse. Aha. Deswegen leugnest Du die Aleviten. Wollte Dich schon darauf ansprechen, warum Du die nie erwähnst. Warum eigentlich hat Saddam Hussein die Staatsflagge des Irak nach der trotz vehementer Einflußnahme westlicher Kreise (“Kein Blut für Motorenöl!”) gescheiterten Annexion Kuwaits mit Koransprüchen verziert? Lass mich raten: weil der Irak ein säkularer Staat war, in dem es keine religiösen Gruppen von Bedeutung gab. Weil der Koran nicht nur Dummheiten enthält und kleinster gemeinsamer Nener für alle ist? So wie Marx für die Sozialisten? Oder die Kurden? Sind die Kurden nun Marxisten? Ich nehme an, Du weißt es nicht. Lass raten, Du denkst, ich reisse hier Witze. Mag sein, aber alles was ich hier verwende ist Fakt und Du blubberst sinnlose Phrasen, die Deine emotionale Unwucht ventilieren sollen. Irgendwie überzeugt mich das nicht. Die Lobhudelei eines Säkularismus, der mit blutigem Terror durchgesetzt wird, und das Lob von Ordnung&Stabilität, die mit brutaler Gewalt und zum Nutzen eines Familienclans aufrecht erhalten wird, wundert mich. Welches Clans? Bush? Natürlich ist die komplett politisch gewollt und gemacht, und zwar von den Irakern. Nee, mein Lieber, denen kannst Du Deine Ahnungslosigkeit nun wirklich nicht anlasten. Es ist Ayatollah Sistani, der 100.000e auf die Beine bringt, und nicht die Kommunistische Partei des Irak, Wird er wohl besser finanziert sein als die KPI. Von wem wohl? die es heute gibt und die unter Saddam auch nicht existierte So? Na vielleicht hatte er ihr Programm bereits verwirklicht. (vermutlich, weil es keine Kommunisten gab, gelle, und die erst durch die doofen Amerikaner in den Irak eingeschleppt wurden?). Wär das erste Mal, sonst bomben sie sowas wohl eher weg. Das spiel nannte sich: teile und herrsche. Nein, das Spiel nennt sich: verliere nicht zu sehr die Kontrolle oder tu wenigstens so, als hättest du sie noch. Wie verhindern wir denn jetzt, dass jeder im Forum spätestens anhand Deines letzten Satzes folgert, dass Du nur dumm daherblubberst und zu allem noch sinnlos das letzte Wort behalten mußt, obwohl Du nun wirklich rein gar nichts zu sagen hast, hm?

Posted by admin at 10 May 2010

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Schon mal drüber nachgedacht, wie Europa (England) sich als
Kolonialherren in Indien aufgespielt haben?
Dass sie die dortige blühende Textilindustrie absichtlich und
systematisch zerstörten, um ihre eigene zu schützen? Dass sie Indien
zu einem reinen Beschaffungsmarkt für Rohbaumwolle degradierten, und
die Inder dadurch zwangen, ihre Baumwolltextilien aus England zu
beziehen?
Und was soll man in dem Zusammenhang von Sprüchen halten wie: “Unsere
Verteidigung beginnt im Hindukusch.” Gebracht von der Laberbacke
Struck als er noch Verteidigungsminister war? Ich stell mir immer das
Gesicht dieses Asis vor, wenn ein afghanisches Batallion unsere
Grenze überschreitet mit den Worten: “Unsere Verteidigung beginnt im
Schwarzwald.”
Oder das neue Weißbuch der Bundeswehr, in dem die Sicherung des
Zugangs zu Beschaffugsmärkten mit militärischen Mitteln erlaubt wird.
Auch hier dürften die Gesichter lang werden, wenn die
Dritte-Welt-Länder das Recht für sich ebenfalls in Anspruch nehmen
und sich mit militärischen Mitteln endlich einen (lang versprochenen
und nie hergestellten) freien Zugang zu den europäischen Märkten
verschaffen. Ist dir klar, dass in den afrikanischen Staaten die
heimische Agrarproduktion dabei ist zusammen zu brechen, weil sie
einerseits (via Weltbank und IWF) gezwungen wurden, sämtliche
Einfuhrhindernisse für unsere hochsubventionierten Nahrungsprodukte
zu beseitigen, wodurch die europäischen Produkte billiger(!) sein
können als die heimischen, ihnen aber andererseits der Zugang zum
europäischen Markt durch Schutzzölle, horrende Subventionierung der
eigenen Betriebe und teilweise abstruse EU-Verordnungen verwehrt
wird?
Oder nehmen wir Bolivien, wo gerade die heimische Textilproduktion
zerstört wird, weil die Klamotten, die wir hier in die
Altkleidersammlung geben, mitnichten an Bedürftige verschenkt werden,
sondern für wenig Geld nach Südamerika gehen, wo sie regulär verkauft
werden.
Tut mir leid, dich enttäuschen zu müssen, aber wenn du schon einen
Bösen in diesem Spiel suchst, dann findest du ihn eher bei uns
selbst.