Archive for October, 2010

Posted by admin at 25 October 2010

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Das mit den Kombigeräten ist eigentlich ganz einfach; ich versuche es Ihnen mal so zu erklären daß auch Sie es verstehen. Bitten Sie Ihre Frau doch einfach mal Ihnen den Küchenherd zu zeigen. Dies ist sehr wahrcheinlich ein Kombigerät, da es oben über induktions Kochplatten verfügt (das sind diese runden Dinger die heiß werden, also nicht anfassen!), und darunter ein sog. Backofen. Oben macht man z.B. Kartoffeln und Schnitzel, unten kann man (sogar gleichzeitig, wenn man möchte) z.B. Kuchen backen. Ihre Frau kann Ihnen das sicherlich mal vorführen wenn sie lieb darum bitten. Das mit den Kombiplayern ist genauso einfach: anstatt sich fragen zu müssen ob man eine Disc in dem vorhandenen Player überhaupt abspielen kann braucht man sich mit einem Kombi- Player diese Frage nicht mehr stellen — die Disc läuft einfach. Das ist sogar noch einfacher als mit dem Indukions Geäten — da könnten sie ja tatsächlich die Pfanne mit dem Schnitzel mit den Backofen stellen oder die Kuchenform auf die runden Platten. Das ist falsch, aber der Herd gibt auch keine Fehlermeldung. Bei einem Kombiplayer ist es einfacher; man legt einfach die Disk in die einzige vorhandene Schublade ein und es funktioniert, falls sie sie nicht versehentlich auf dem Kopf liegend eingelegt haben. Ich denke wenn Sie sich so einen Kombiplayer mal anschauen werden sie es auch hinbekommen. Viel Spaß, und geben sie beim ersten Fehlversuch nicht gleich auf.

Posted by admin at 4 October 2010

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Bohrt doch mal ein Loch ein paar Kilometer tief in die Erde und schon habt ihr eine Energiequelle bis zum Sanktnimmerleinstag (Erdwärme) – warum wird in diese Richtung nicht geforscht??? Diese Lösung wäre Umweltfreundlich und nach Entwicklung der Technologie und dem Bau der Kraftwerke fast ohne laufende Kosten. Wobei warscheinlich im letzteren der Grund steckt warum daran nicht geforscht wird – welche Firma ist schon daran interessiert etwas zu bauen, das keine sündteuren Folgekosten für den Käufer und damit Einnahmen für die Firma in der Zukunft produziert?!?! Das heise Wasser aus dieser Tiefe ist normal ziemlich salzhaltig (kommt aus dem Gestein) und folglich sehr korrosiv. Das hat schon mal signifikante Betriebskosten zur Folge. Was den Umweltschutz betrifft so werden mit dem Wasser aus dieser Tiefe auch radioaktive Stoffe (gelöst) mit nach oben gebracht. Man muss daher sehr darauf achten dass ein Erdwärmekraftwerk nicht zu viele radiaktive Stoffe in die Umwelt abgibt (z.b. Radon). So habe ich davon gehört, dass ein Erdwärmekraftwerk auf Island ein wesentlicher Emittent von radioaktiven Stoffen in die Atmosphäre ist. Insofern sind da für den Umweltschutz diesbezügliche Gegenmaßnahmen notwendig. So einfach ist es halt leider doch nicht mit den Umweltschutz. Auch recht merkwürdig finde ich, daß keine Wasserkraftwerke mehr gebaut werden – hier bei mir im Ort gibt’s nen kleinen Fluss, der an einer Stelle genug Höhenunterschied hat, aber die Planungen sind schnell wieder eingestellt worden. Eben wieder dasselbe Problem – so ein Wasserkraftwerk hält gut und Gerne mal 50 bis 100 Jahre Nun das dürfte auch an den Umweltauflagen und den Widerständen von Umwelt- schützern liegen. So ein Wasserkraftwerk verändert den bisherigen Flußlauf (schützenswertes Biotop), zusätzlich werden Fischwanderungen blockiert (man braucht deshalb dann Fischtreppen – was ich für durchaus angebracht halte). Das schlimme dürften aber nicht einige Umweltauflagen an sich sein, sondern sehr langwierige Genehmigungsverfahren + potentiell große Widerstände in der Öffentlichkeit. Das erhöht die Baukosten wesentlich (manchmal wird auch der Bau total verhindert durch Auflagen und Verbote) so dass die Betriebsgewinne die Kapitalkosten nicht mehr decken. Nach meiner Kenntnis ist es durchaus interessant ein (kleines) Wasserkraftwerk zu errichten wenn bereits entsprechende Nutzungsrechte vorhanden sind (alte Mühle oder ähnliches), aber die Errichtung einer völlig neuen Anlage meist kaum durchsetzbar. Meines wissens wurde in Schweden auch der Bau von Wasserkraftwerken aus Umweltschutzgründen blockiert, die man eigentlich als Alternative zu Kernkraftwerken geplant hatte. Übrigens, für energiekonzerne gibt es nichts interessanteres als ein Kraftwerk das lange hält und kaum Betriebskosten hat, sofern sich die Baukosten im Rahmen halten. Denn soetwas würde über lange Zeit Gewinne liefern. Man verdient sehr gut an einem Wasserkraftwerk sofern die Bau- + Kapitalkosten abgeschrieben sind und das Kraftwerk dann immer noch über lange Zeit Strom liefert bei geringen Betriebskosten. Soetwas baut ein Energiekozern gerne – sofern die Baukosten (incl. Genehmigung, Auflagen und Untersagungsrisiko) nicht zu hoch sind. Und da dürfte folglich eben das Problem liegen.